Sommerferien in Landshut. Zeit für einen Tagesausflug in den Tierpark Hellabrunn mit unseren zwei Kids. Unser Ausflug begann früh am Morgen in Landshut. Der Himmel über Landshut war bewölkt, doch die Wettervorhersage versprach für München Sonnenschein ab dem frühen Vormittag.
Auch wenn der Zoo mit Zug und U-Bahn grundsätzlich gut zu erreichen ist, entschieden wir uns für die Autofahrt, vollgepackt mit Kinderwagen, Rücksäcken und einer Brotzeit.
Ankunft und Parkplatzsuche
Dank unserer frühen Ankunftszeit in München gegen 9:30 Uhr gab es am offiziellen Tierpark-Parkplatz an der Siebenbrunner Straße noch zahlreiche freie Plätze. Für 6 € Parkgebühr darf man hier den ganzen Tag stehen und ist nur wenige Fußminuten vom Flamingo-Eingang entfernt. Mit der kleinen Familienkarte, die wir ohne Wartezeit erwarben, konnte unser Rundgang beginnen.
Gelände
Das Gelände des Münchner Zoos ist sehr weitläufig und durchgehend mit gut ausgebauten Gehwegen durchzogen. Alle Tiergehege sind also problemlos mit dem Kinderwagen erreichbar. Lediglich zu Zeiten mit besonders hohem Besucheraufkommen kann es in den Innenanlagen wie dem Affen- oder Schildkrötenhaus etwas eng werden. Gut zu wissen: Wer keinen eigenen Kinderwagen dabei hat, kann sich gegen ein Gebühr an der Eintrittskasse einen Bollerwagen ausleihen. Die Anzahl ist allerdings beschränkt – wenn man spät kommt, können diese also bereits vergriffen sein.
An allen Weggabelungen ist gut beschildert, wo man welche Tiere bestaunen kann. Auch bekommt man einen Plan am Eingang ausgehändigt und überall stehen Übersichtstafeln rum. Damit man wirklich alle Tiere sieht, muss man allerdings des Öfteren auch mal umkehren, da die Anlage kein reiner Rundgang sondern teilweise etwas verzweigt ist.
Tiere Teil 1
Im Münchner Zoo erwarten einen Tiere von allen Kontinenten der Erde. Unser erstes Ziel: die Elefanten mit ihrem damals einjährigen Jung-Elefanten Otto. Der Superstar des Münchner Zoos hat sich für uns auch gleich voll in Zeug gelegt, und liebevoll mit seiner Mutter gespielt. Ein prima Start für die Kids und natürlich auch die Eltern.

Weiter gings zum Schildkrötenhaus mit seinen majestätischen Riesenschildkröten. Unsere Kinder waren nicht nur von der unglaublichen Größe beeindruckt, sondern auch von der Info, dass diese urzeitlichen Genossen weit über 100 Jahre alt werden können.

Ein spaßiges Highlight gibt es nur wenige Stationen weiter: Im Außengehege der Paviane, die mit allerlei Unfug, kleineren Streitereien und nicht ganz jugendfreien Interaktionen für lustige Momente sorgen. Verweilt man etwas länger am Gehege, erfreuen die geselligen Affen aber nicht nur mit wilden Aktionen sondern auch mit liebevollen und fürsorglichen Streicheleinheiten und Kuschelmomenten.

Vorbei an den Zebras, dem Wasserbecken der Mähnenrobben und den Kaiserpinguinen, gelangt man auch schon zum hintersten Ende der Anlage, wo sich drei ausgewachsene Eisbärinnen eine Wohngemeinschaft teilen. Meist sind die drei Damen auch recht aktiv und springen gerne ins Wasser, kicken drollig eine Tonne oder spazieren mal laufend mal aufbaumend über die Felsenlandschaft hinter dem Panzerglas.

Pausen und Gastro
Die Strecken im Münchner Zoo sind nicht zu unterschätzen. Der eben geschilderte Weg vom Flamingo-Eingang bis zu den Eisbären, kann je nachdem wie lange man sich an den Gehegen aufhält durchaus schon zwei bis drei Stunden dauern. Gut, dass es an allen Ecken und Enden Essenstände, Getränke und auch Toiletten gibt.
Neben dem Eisbärengehege befinden sich auch das große Restaurant und ein Biergarten im Mühlendorf, die zusammen eine große Auswahl an warmen und kalten Speisen anbieten. Der riesige Spielplatz und das Mühlendorf mit Streichelzoo, Stallungen, Bauerngarten und Dorfladen laden zu einer ausgiebigen Rast ein.



Tiere Teil 2
Auf dem zweiten Teil unserer Runde besuchten wir die beiden kolossalen Panzernashörner, die es lieben, stundenlang im Wasser oder im Schlamm zu liegen.

So sehen es freilich auch die benachbarten Tiger. Was gibt es Schöneres als ein ausgiebiges Nickerchen zu machen? Nur nicht im Wasser, sondern besser in einer schattigen Höhle. Dennoch bestätigen Ausnahmen die Regel: Der sibirische Tiger ist ein guter Schwimmer und liebt es zu baden. So also auch die beiden Münchner Großkatzen.

Die zweite große Raubkatzenart ist in der im Mai 2022 eröffneten neuen Löwenanlage anzutreffen. Auf dem 2.400 m² großen Gelände kann man die beiden männlichen Löwen in ihren Badebuchten, auf den Aussichtshügeln und in ihren Rückzugshöhlen beobachten.

Und schon ist man auch fast in der Nähe des Isar-Eingangs, der schnurstracks zur Giraffensavanne führt. Mein ganz persönlicher Lieblingsort, denn die Eleganz und Anmut dieser Tiere strahlen eine fast schon magische Ruhe aus, die durchaus zum längeren Verweilen und Abschalten einlädt. Schade dass meine Kinder diese Ansicht nicht vollumfänglich teilen, deshalb geht es nach kleineren Abstechern an Büffeln, Stachelschweinen, Wölfen, Kamelen und vielen weiteren tollen Tieren vorbei mehr oder weniger schnurstracks in Richtung Affenhaus, das wir uns für das Ende aufgehoben haben.

Inzwischen sind auch bereits 6 Stunden vergangen und die Beine werden langsam schwer.
Das Affenhaus ist dann aber wie erwartet der krönenden Abschluss eines wunderbaren Ausflugs in den Tierpark. Neben nasenbohrenden Gorillas, wild kletternden Klammeraffen und verschiedenen Kleinaffen haben uns schließlich die zuckersüßen und verspielten Orang-Utans mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem Zoo verabschiedet.

Der Tierpark Hellabrunn ist für Landshuter immer eine Tagereise wert. Weitere Infos und Eintrittspreise auf der Website des Tierpark Hellabrunns.
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Freizeit-Tipps für Landshut
In dieser Rubrik stellen wir regelmäßig Ausflugtipps und Freizeitmöglichkeiten in Landshut und seiner Region vor.
